14. Tag (04.10.2007): Gamedrive Chobe

Der Tag fing dort an, wo er gestern aufgehört hatte: Brauchwasserkanister. Diesmal waren keine Büffel im Weg und alles lief, wie es gestern hätte sein sollen. Das Frühstück haben wir eingepackt und sind gleich auf Pirschfahrt gegangen.

SkelettTotenwacheAn vielen Stellen wird man erinnert, dass hier das Reich der Tiere und nicht dem der Menschen ist. An vielen Stellen liegen Knochen herum, als Zeugen von früheren Rissen irgendwelcher Raubtiere, Kranheiten usw. So auch heute. Wir fuhren eine für uns neue Strecke und sahen gleich mehrere Skelette verendeter Tiere. Ein wenig weiter im Hinterland lag ein toter Elefant. Er kann noch nicht lange dort liegen, denn seine Familie hielt noch Totenwache und trauerte. 

Während ich das tippe, sitzen wir im Auto unter einem schattigen Baum am Chobe (S17°50.044 E25°06.549') 'und beobachten wiede große Elefantenherden, wie sie am Wasser trinken oder fressen. Der Anblick ist immer wieder unglaublich toll.

LöweWir fahren heute ein wenig ziellos durch die Gegend auf der Suche nach Tieren. Die beste Stelle bleibt weiterhin der Water Loop. Da es morgen weiter Richtung Toro Lodge bei Kasane geht, fahren wir die Water Loop noch einmal ab. Wir entdecken "unsere" Löwenfamilie wieder! Das Licht ist toll und uns gelingen noch einige tolle Aufnahmen.

Zurück zu unserem Camp kommen wir gerade zur rechten Zeit. Die Elefanten sind wieder da und sind bereits am anderen Ufer. Mit dem weichen Licht ist das ein toller Anblick (Anm.: Panoramafoto folgt).

Heute probieren wir Gemsquash. Das sind Mini-Kürbisse, die ins Feuer gelegt werden, um den Inhalt anschließend mit Butter und Salz zu essen. Sehr lecker.

Den Abend verbringe ich damit, die Fotos von den Chips auf den Laptop zu laden, zumindest so lange, bis mich die ganzen Insekten, angelockt von dem Licht des Bildschirms gar nicht mehr zur Ruhe kommen lassen :) Heute ist die 5000er Grenze gefallen. Mal sehen, wie später das Verhältnis Brutto zu Netto wird, also die Bilder, die ich wirklich nutzen kann.

Apropos Ruhe: Auch, wenn es unglaublich erscheinen mag, ist es hier absolute Stille. Man hört nichts, außer die Geräusche der Natur. Autos und Städte sind weit entfernt. Und die Natur hält sich hier in Ihaha sehr mit Geräuschen zurück. Mit anderen Worten: man hört letztlich nur den Lärm, den man selber produziert.

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