19. Tag (09.10.2007): Fahrt zum Namutoni Camp/Etosha National Park

Straßenverkäufer Der Wecker klingelt heute etwas früher. Eine der größeren Touren dieser Reise steht an: die Fahrt von den Popa Falls zum Etosha Park. Laut GPS sind es etwa 650km. Die Fahrt ist lang und langweilig. Die Gegend ändert sich nicht wirklich. Bei Straßenverkäufern erstehen wir noch "Monkey Oranges", deren Inhalt wir später zu einem leckeren Mus verarbeiten.

In Grootfontein kaufen wir beim Spar Markt ein. Direkt daneben ist glücklicherweise ein ATM, damit wir unsere Barreserven für die Tankstelle auffrischen können.

Im Spar Markt gab es auch Potjies zu kaufen. Der kleinste, der mir auch gefallen hat, sollte 348 N$ kosten. Ein fairer Preis, wie ich finde. Leider würde er unser zulässiges Reisegepäckgewicht um einiges sprengen und so lasse ich ihn im Regal stehen.

Grootfontein scheint eine nette Stadt zu sein. Wir fahren aber lieber die restlichen 170km zum Namutoni Camp. Anlässlich der 100 Jahr Feier wurde einiges in den Etosha Park investiert. DIe Bauarbeiten sind in Namutoni immer noch nicht komplett abgeschlossen. Wir haben hier eine Campsite gebucht und schauen uns nach dem Einchecken erst einmal um. 

Namutoni Namutoni Keine Frage, das Camp ist nach der Renovierung um einiges schöner geworden. Aber ich vermisse den afrikanischen Stil. Das Camp hat einen europäischen Touch bekommen und man könnte meinen, dass es eine Mischung aus Etosha und den Center Parks geworden ist. Geblieben sind die Zebramangusten, die schon bei meinem letzten Besuch hier in Namutoni in ihrer stattlichen Gruppe ihr Zuhause gefunden haben. Angst haben die possierlichen Tierchen nicht. Es ist die pure Freude, sich zwischen den Kleinen auf den Boden zu setzen und ihrem Spiel und der Futtersuche zuzusehen und ihren Lauten zu lauschen.

Brot backen im Potjie Zebramanguste in Namutoni Heute ist mal wieder Brot backen im Potjie angesagt. Inzwischen ist das ein Klacks. Zu dem Brot gibt es Gemsqash, Knoblauchbutter, Blattsalat und ein wenig gegrilltes Fleisch, ergänzt mit einer Dose Windhoek Lager... besser geht es nicht :)

Die anschließend besuchten Wasserlöcher des Camps waren eine Enttäuschung! Kein einziges Tier war weit und breit zu sehen. Mag es an dem Baulärm liegen, der die Tiere tagsüber verschreckt? Oder vielleicht, weil andere Wasserlöcher eventuell noch Wasser haben und die Tiere nicht auf die des Camps angewiesen sind? Oder könnte es an der ausgelassenen Partystimmung und dem entsprechenden Lärmpegel liegen, der vom Fort in Richtung Wasserloch schallt?

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