20. Tag (10.10.2007): Pirschfahrt nach Halali

Giraffe in Etosha Impala in Etosha Wir stehen vor Sonnenuntergang auf und fahren los. Tiere sind zur Zeit hier Mangelware, zumindest innerhalb der ersten Stunde.

Tierherden in Etosha Giraffe in Etosha Im Laufe des Tages wird es deutlich besser. Wir sehen sehr große Gnu- und Zebraherden, Impalas stehen an jeder Ecke und können sogar Giraffen beim Trinken beobachten. Nebenbei sehen wir noch eine Red Hartebbeast und unzählige Vogelarten auf unserem Weg. Nur keine Elefanten. Die scheinen irgendwie alle zum Chobe ausgewandert zu sein :)

Wir kommen in Halali an und ich bin gespannt, wie sie hier das Camp hergerichtet haben. Eigentlich kann es mir angesichts der Tatsache fast egal sein, dass wir heute nach knapp drei Wochen Dachzelt zum ersten mal wieder in einem Bett schlafen.

Das Haus, das wir gemietet haben, ist sehr schön hergerichtet. Da hat wohl jemand "Schöner Wohnen" gelesen und einen Designer rangelassen. Hut ab, hier ist alles sehr stimmig und ich überlege kurz, ob ich nach dem Urlaub den Farbeimer zuhause schwingen soll. Aber diesen Gedanken verwerfe ich dann doch wieder sehr schnell... verdammt! Ich hab Urlaub!

Elefantenpärchen in Etosha Abends geht es noch einmal kurz Richtung Wasserloch "Goas" und - ENDLICH - Tiere. Und zwar Elefanten, die wir bisher schmerzlich vermisst haben. Ich frage mich, ob es homosexuelle Elefanten gibt oder ob das ein Versehen oder doch eher Dominanzverhalten war, jedenfalls wollte ein Bulle einen anderen besteigen. Der konnte sich dafür eher nicht erwärmen. 

Das hauseigene Wasserloch von Halali ist - ebenso wie in Namutoni - leer. Auch nach einigem Warten will einfach nichts passieren. 

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