23. Tag (13.10.2007): Okonjima Lodge

Sonnenaufgang im Etosha NP Das war es. Etosha ade! Ich glaub nicht, dass wir noch einmal diesen Park besuchen werden. Bevor wir uns unserem nächsten Ziel zuwenden, fahren wir zu dem Baum, den ich gestern bei meiner Rundfahrt entdeckt habe und der sich als Sonnenaufgangsbild eignet. Es is ein wenig bewölkt. Dazu kommt, dass der Tor-Guard es sehr genau nimmt mit dem Aufschließen des Tores zur angegebenen Zeit. Ich sah schon alle Hoffnung auf ein gutes Sonnenaufgangsbild schwinden. Aber es hat gerade alles gepasst. Die Sonne stand im besten Winkel am Himmel, die Wolken haben sich kurzzeitig verzogen und so bekam ich mein Bild. Eigentlich sollte es dann gleich wieder zurück zum Camp gehen. Wir mussten schließlich noch alles zusammenpacken. Stattdessen ging es noch einmal kurz entschlossen zum Wasserloch  "Okondeka". Schließlich leben da Löwen. Trotz einigen Wartens konnten wir die Szene von gestern nicht wiederholen, bei der das Löwenrudel an meinem Auto vorbeiging. Wir bekamen in einiger Entfernung noch einen männlichen Löwen zu Gesucht. Das war für uns ein gelungener Abschied von Etosha. 

Nachdem wir kurzerhand alles zusammengepackt hatten, erwartete uns Okonjima. Auf dem Weg aus dem Park standen Giraffen, Zebras und Impalas Spalier, um uns zu verabschieden. Damit sollte der Teil unserer Reise mit wilden, nicht kontrollierten und unabhängigen Tieren enden. Bei dem Gedanken wurde es mir schon schwer ums Herz, wenngleich uns neue aufregende Dinge erwarten.

 

Achtung Raubtiere!Okonjima LodgeOkonjima Lodge

 

Geparden auf der Okonjima Lodge In Okonjima angekommen fühlen wir uns gleich wohl. Die Atmosphäre, die dort geschaffen wir, ist einfach grandios. Bis zur Pirschfahrt zu den Geparden und dem anschließenden Sundowner ist noch ein wenig Zeit, die wir für Fotos und Panoramen nutzen und um uns ein wenig umzuschauen. Paul - unser Führer auf dieser Tour macht seine Sache sehr gut. Ein wenig schade finde ich, dass die Geparden nicht mehr auf das Auto springen, um ihre Fleischration zu bekommen, auch wenn ich Paul Recht geben muss, was die schwierige Konditionierung von Geparden und Autos in Bezug auf das Futter betrifft. Geparden auf der Okonjima Lodge

Der Himmel zieht sich zu und es beginnt leicht zu regnen. Unglaublich in mehrerer Beziehung. Zum einen sind wir nicht ohne Absicht im trockensten Monat hierhin gereist - und zwar um Wolken und Regen die ganzen vier Wochen aus dem Wg zu gehen. Jetzt regnet es schon zum zweiten Mal innerhalb unserer Reise. Erst in Moremi und jetzt hier. Auf der anderen Seite ist das der erste Regen seit April und wir durften ihn miterleben. Und so wird der Sundowner halt in der Lodge eingenommen. Wir lernen wieder eine Menge nette, interessante, offene und freundliche Menschen kennen und der Abend endet mit einem wilden Erfahrungsaustausch an Reiseerfahrungen und Tipps.

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