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An diesem Morgen geht es zur Pirschfahrt zu den Leoparden. Die Sache gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn das Gebiet, das den Tieren zur Verfügung steht ist sehr groß. Trotz Senderhalsband hat Paul gute 1,5h gebraucht, um den Leoparden zu orten und uns dorthin zu fahren.
Okonjima ist und bleibt eines der Highlights auf der Reise.
Die Pirschfahrten in Etosha waren ausführlicher als geplant und so müssen wir Tanken. Wir weichen von der geplanten Route ein wenig ab. Der neue Weg führt uns zurück über Otjiwarongo, danach auf die C33 und C36. Vor Swakopmund wollen wir noch Cape Cross einen Besuch abstatten und so ist das die beste Route. Praktischerweise gibt es oftmals Geldautomaten (sie heißen in Namibia ATM) an vielen Tankstellen und so ist es kein Problem, das nötige Bargeld für die Tankfüllung anzuheben.
Der Weg führt uns am Brandberg vorbei. Den finde ich eher nicht so spektakulär. Landschaftlich finde ich die Hochebene zwischen Uis und der Küste viel interessanter.
Cape Cross stellt sich als Reinfall heraus. Es war nur noch ein Bruchteil der Robben an diesem Ort. Zum Vergleich diese beiden Bilder, eines von 2003 und eines von 2007.
Das Beach Lodge Hotel in Swakopmund ist traumhaft. Mitten in einem Neubaugebiet liegt es direkt an der Küste. Alle Zimmer haben Meerblick und das Meer ist vielleicht 30-40m vom Zimmerfenster entfernt. Unser Zimmer war mit einem Kamin ausgestattet. Holz und Anzünder konnte man für 20 N$ bei der Rezeption kaufen. Das Highlight des Zimmers ist das kreisrunde riesige Fenster direkt vor dem Bett.
Ein Problem gibt es allerdings. Es ist arschkalt. Die Temperatur entspricht bei weitem nicht mehr dem, was wir in den letzten drei Wochen gewohnt waren. Von sehr angenehmen 38-42 Grad staubtrockener Hitze kommen wir an ein Ort mit etwa 15 Grad. Das war keine Freude. Eine heiße Dusche musste das Schlimmste abfedern. Eigentlich wollten wir morgen eine Bootstour machen, aber leider war es zu spät, um jemanden der einschlägigen Firmen zu erreichen.
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