29. Tag (19.10.2007): Fahrt nach Windhoek

Tja. Jeder Traum endet einmal, auch dieser. Heute fahren wir nicht mehr in die Sossusvlei, sondern treten die Rückfahrt nach Windhoek an, wo wir heute nachmittag das Auto zurückgeben und uns für die Abreise vorbereiten müssen. Als die ganzen Autos wieder Richtung Sossusvlei fahren, drehe ich mich noch einmal um, auch wenn es mich in den Fingern juckt, doch noch einmal diese wunderschönen roten Dünen zu sehen.

Für die Fahrt nach Windhoek  haben wir uns für die Route über C19, D1274 und C24 über Rehoboth entschieden. Der Remhoogte-Pass ist zeitraubend, aber dafür werden wir mit einer sehr schönen Landschaft belohnt. In Windhoek angekommen übergeben wir den Wagen an den Vermieter. Die Übergabe verläuft genauso schnell und problemlos wie zu Beginn der Reise und Herr Hester bringt uns mit "unserem" Jeep noch zum Hotel. Wir verbringen wir die letzte Nacht in Afrika im Hotel Moni. Hendrik, der Besitzer, empfiehlt uns einige Restaurants. Eigentlich hatte ich Joe's Beerhouse im Visier, aber da wir nun ohne Auto sind, ist der Weg zu weit. Als wir gerade Richtung Innenstadt losgehen wollen, gibt es einen heftigen Platzregen. Sehr witzig. Das habe ich zuhause in den letzten Monaten nun wirklich genug gehabt und nun holt mich das Wetter auch hier ein. Ganz großes Kino. :(

Glücklicherweise ist es warm und so gehen wir mit einem Schirm gewaffnet los, den wir von Hendrik bekommen haben. Die Innenstadt ist zu Fuß sehr schnell erreicht und der Regen hört auch irgendwann so plötzlich wieder auf, wie er begonnen hat. Wir folgen der Empfehlung von Hendrik und kehren nach einer kurzen Besichtigung der Steinkirche, dem Reiter, der "alten Feste" und dem Park des Tintenpalastes in dem Restaurant "The Gourmet" ein und lassen uns kulinarisch verwöhnen. Zu dumm, dass ich die Kamera im Hotel gelassen habe, denn als die Sonne durch die dunklen Wolken bricht, hätte es sehr nette Fotos gegeben. Anyway. Letztlich ist es egal. Den Auslöser habe ich in diesem Urlaub genug gedrückt. 

Den Rückweg bestreiten wir per Taxi, da Hendrik uns eindringlich empfohlen hat, den Ausspannplatz nach Einbruch der Dunkelheit zu meiden und dieser auf unserem Rückweg liegt. 

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