Früh aufstehen ist angesagt. Heute geh's zur Düne 54. Die "Sossusvlei Lodge" liegt direkt am Parkeingang. Trotzdem muss innerhalb des Parks noch mal 60km zurückgelegt werden, bis man am Ziel seines Begehrens ist: die Sanddünen, die auch bestiegen werden können.
Die letzten 5km zur Düne 54 kann man nur mit einem Allradfahrzeug befahren. Es gibt einen Shuttleservice, der 60 N$ p.P. dafür nimmt. Zu unserer Reisezeit war es möglich, mit seinem eigenen 4x4-Auto zu fahren. Das kann sich aber wieder ändern und man ist gezwungen, Geld zu bezahlen, wenn man nicht laufen will.
Wir sind gleich die Düne an ihrem Kamm hoch gelaufen. In dem Dünensand ist das eine ziemliche Anstrengung. Zwei Schritte vor, einen zurück. Dazu kommt die Höhe, die nicht unterschätzt werden darf. Denn es geht steil nach unten und es entsteht der Eindruck, dass man fallen könnte. Aber nur Mut, es kann nichts passieren. Oben angekommen machen wir eine kleine Verschnaufpause und genießen die Aussicht. Als es zum Abstieg kommen soll, entschließen wir uns, die Düne quer herunterzulaufen. Das ist ein Spaß!! Jeder Schritt ist 2m lang und man wird vom weichen Sand abgefedert. Der Sand, der sich in den Schuhen ansiedelt, ergibt bei der Entleerung eine beträchtliche Menge, als wir unten angekommen sind.
Tipp: Nicht umsonst kann man ab 6h in die Sossusvlei fahren. Ab 11h ist es dort nicht mehr auszuhalten, bzw. eine Dünenbesteigung wegen der Hitze undenkbar.
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