16. Mai: Etosha National Park

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ETOSHA! Der Etosha Nationalpark ist das Highlight unserer Reise. Was es für uns bedeutet, frei lebende Tiere zu sehen, konnten wir 2001 in Südafrika im Krüger Nationalpark erleben.

etosha_zebra_1.jpgLeider war es buchungstechnisch nicht anders möglich, als in Halali zu beginnen, um nach Nanutomi zu fahren und zum Schluss in Okakuejo zu landen.

Also auf nach Halali. Nachdem wir das Eingangtor passiert haben, fahren wir gemütlich weiter. Auch wenn im Etosha Park 60km/h erlaubt sind, fahren wir nicht schneller als 40 km/h. Schließlich wollen wir etwas sehen. Und zwar Tiere! Und da sind sie:

Springböcke, Impalas und etwas weiter weg: Giraffen. Die Aufregung und die Begeisterung steigen deutlich an. Bis nach Halali sind es etwa 80 km. Wir kommen an dem Okaukuejo-Camp vorbei, in dem wir übermorgen schlafen werden. Nach Okaukuejo wird die Straße zum Pad. Der Belag ist außergewöhnlich hell. Wir fahren an Zebras, Oryx-Antilopen, Impalas, Springböcken und Giraffen vorbei. Jedes Tier will natürlich genau beobachtet werden. So brauchen wir für die Strecke nach Halali mehrere Stunden.etosha_giraffe2.jpg

Aufregend wird es, als neben uns ein Auto hält und der Fahrer von Löwen nur einige hundert Meter weiter berichtet. Sie sollen in einer Gruppe unter einem Baum liegen. Und tatsächlich! Die Beschreibung war sehr gut und wir können uns an den Löwen nicht satt sehen. Es ist ein Weibchen mit mehreren Jungtieren. Wir können die Kamera nicht mehr aus den Händen legen. Gut, dass es Digitalkameras gibt.etosha_loewengruppe.jpg

etosha_halali.jpgIn Halali angekommen, bekommen wir gleich den Schlüssel für unser Häuschen. Im Geschäft nebenan haben wir gleich Lebensmittel für unser BBQ am Abend gekauft. Unser Haus ist sehr sauber. Bei diesem Durchgangverkehr an Reisenden ist das nicht immer normal. Die Einrichtung ist schon recht abgewohnt, aber es funktioniert alles.

Inzwischen ist es bereits 16.30h und wir beschließen, heute das Camp nicht mehr zu verlassen, sondern den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Nach einem gelungenen Essen heißt es, lange Kleidung anzuziehen und das Mückenspray zu benutzen. Denn wir wollen noch das beleuchtete Wasserloch besuchen. Gesagt, getan und als wir dort ankommen, sehen wir schon zwei Nashörner, die das Angebot des Wasserlochs gleich nutzen. Kurz darauf kommt eine Gruppe von 20 Elefanten und die Nashörner ziehen sich zurück. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. 20 Elefanten machen einen gewaltigen Lärm! Nach einigen Stunden verlassen wir das Wasserloch, denn morgen früh geht es früh aus den Federn. Die Wildnis will schließlich erneut entdeckt werden. Beseelt schlafen wir schnell ein.

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