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17. Mai: Etosha National Park |
Weiter geht's nach Nanutomi. Auf dem Weg dorthin will jedes Wasserloch erkundet werden. Auch heute sehen wir wieder unglaublich viele Tiere. Wir stellen fest, dass der Krüger Nationalpark in Südafrika landschaftlich schöner ist, aber die Tiermassen gibt es im Etosha. Wir wundern uns über die Reisenden, die hier 60km/h oder mehr fahren. Viele Tiere kann man bei so einer Geschwindigkeit nicht entdecken.
Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben: der Busch ist nicht unbedingt sehr dicht, aber trotzdem verschwinden ganze Giraffen hinter den Sträuchern. Eine Giraffe steht keine 5 Meter neben dem Weg hinter einem höheren Busch und ich hätte sie trotz gemäßigter Geschwindigkeit kaum gesehen.
Das Camp Nanutomi ist wie auch zuvor Halali sehr sauber. Wir gehen für unser BBQ einkaufen und bereiten alles für einen gemütlichen Abend vor. Nach dem Essen geht es auch hier zum beleuchteten Wasserloch. Als sich nach einer Stunde immer noch kein Tier blicken lässt, brechen wir die Sitzung ab und schauen uns heute einen Film auf dem Laptop an.
So im Nachhinein ist es wirklich seltsam. Bei unserem letzten Urlaub in den USA haben wir abends öfter den Fernseher angeschaltet, allein um Nachrichten zu gucken. Dieses Mal ist es anders. Nicht nur, dass wir so gut wie in keinem Hotel einen Fernseher zur Verfügung hatten, sondern wir vermissen ihn noch nicht einmal. "Bushmen-TV" (= Lagerfeuer) ist viel spannender.
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