| 22. Mai: Okahandja/Windhoek |
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Bevor wir auschecken, heißt es früh aufstehen. Um 6.10h werden wir geweckt, damit wir bei der Löwenfütterung beiwohnen können. Das Areal für die Löwen ist zwar sehr groß, aber nicht so groß, dass man ein Ökosystem installieren kann, in dem die Löwen selber jagen können. Dementsprechend werden sie gefüttert. Uns stockt der Atem, als wir hinter einer Absperrung zwei männliche und ein weibliches Tier sehen. Die sind keine 10m von uns entfernt und sind einfach nur wunderschön. Ich will den Finger einfach nicht vom Auslöser der Kamera nehmen.
Nach einem kurzen Imbiss und einem Tee geht's dann um 7h los zur Gepardenfütterung. Wir fahren wieder mit dem Jeep in ein anderes großes Areal, in dem die Geparden leben. Hier erklärt uns der Guide bei der Fütterung eine Menge über Geparden und was es mit der AfriCAT-Stiftung auf sich hat. Geparden können zahm werden und so haben wir keine Angst, als einer von den Tierchen auf die Motorhaube springt und 1,5m vor uns sitzt und uns mustert...
Irgendwann ist diese Tour auch vorbei und wir machen uns nach einem Frühstück auf den Weg nach Windhoek, nicht, ohne vorher auf den Holzschnitzermarkt in Okahandja vorbeizufahren. Da kommt man automatisch vorbei, wenn man die B1 Richtung Windhoek von Etosha kommend fährt. In Windhoek angekommen passiert eigentlich nichts mehr. Nochmals in die Stadt zu fahren, haben wir keine Lust mehr. Schließlich ist jetzt schon Nachmittag. Also entspannen wir uns noch in der Sonne und verpacken alle Habseligkeiten in die Koffer. TIPP: Es gibt zwei Holzmärkte in Okahandja, jeweils am Ortsein- bzw. ausgang. Von Etosha kommend können wir den Markt am Ortsausgang empfehlen. Direkt gegenüber ist eine Shell-Tankstelle. Die Mitarbeiter passen für einen kleinen Obulus auf den Wagen auf. Auch wenn wir nicht den Eindruck hatten, dass es dort gefährlich ist, ist dieser Ort nur ein Durchgang zu Beginn oder Ende einer Reise und dementsprechend ist das ganze Gepäck im Auto.... Und: Handeln ist auf dem Markt angesagt! 30-50% von dem genannten Betrag für ein Objekt sind etwa realistisch. Wer mehr bezahlt, wurde reingelegt.
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